Hey, mein Name ist Mareike, mein Spitzname Kiki...

Ich bin eine Nomadin gewesen und irgendwann bei mir selbst angekommen. Seither habe ich meine Leidenschaft für Yoga entdeckt. 

Schon immer hat das Leben nach mir gerufen, schon immer bin ich in meiner Kindheit zwischen einer Kleinstadt im Saarland und meiner Zweitheimat Hannover hin und her gependelt. Mich hat das Reisen, pulsierende Großstädte, Party´s, das neue Unbekannte in dieser großen Welt gereizt und so wusste ich schon als  junges Mädchen, sobald ich "groß" bin muss ich raus, mich alleine auf den Weg machen, raus um mich irgendwo zu finden, wo ich mich heimisch fühle, mir jeden Tag alle Möglichkeiten offen stehen. Und ich tat es.
Heute mit meinen 30 Jahren, bereue ich mein turbulentes Leben keinenfalls. Ich habe jedoch erkannt dass ich die letzten 10 Jahre vieles im Außen gesucht habe, mal hier mal dort gelebt habe, mir selten Pausen gönnte und besonders die Ruhe gemieden habe. Das Hier und Jetzt schien mir nie genug. Ich lebte und arbeitete als Gesundheits- und Kinderkrankenschwester in verschiedenen Städten, die letzten 4 Jahre davon in Berlin, bis ich mich Anfang 2019 bewusst entschloss mit meiner Liebe in seine Heimat Rotenburg an der Fulda zu ziehen. 

Meine erste Yogastunde besuchte ich 2011 in Hannover. Während der Entspannungsübung (Shavasana) stellte ich fest, dass ich mich gar nicht richtig entspannen konnte, mit den Gedanken überall war, bei der Abendplanung, bei vergangenen Themen aber nicht in meinem Körper, nicht im Hier und Jetzt. 
Durch diese Erfahrung wurde mir erstmals mein unruhiger Geist bewusst. Ich machte  mir zum Ziel, Yoga weitere Versuche zu geben, Entspannung zu üben um meine Gedanken zur Ruhe zu bringen. Der Weg dauerte, doch ich entwickelte mich....ich praktizierte in unterschiedlichen Kursen, mit unterschiedlichen Lehrern. Mein Job als Kinderkrankenschwester stellte ebenso einige Stressoren dar die sich auf meinen Alltag auswirkten und körperlich als auch geistig an mir zerrten.
Ich ging also dann zum Unterricht, wenn ich mich gestresst fühlte und erlebte immer wieder den gleichen positiven Effekt eines entspannten klaren Ich´s nach einer Stunde. Das Hier und Jetzt war mit der Zeit immer besser spürbar, ich genoss jeden Moment auf der Matte...obwohl so viel um mich herum passierte...ich lernte zu spüren wann ich eine Pause vom Alltag benötigte.

2016 in Berlin arbeitete ich dann auf  einer psychiatrischen Station für junge Erwachsene, welches ein Therapiekonzept, nicht nur für seelisch erkrankte Menschen, sondern auch für Menschen in Krisen bereit hielt. Das Therapiekonzept (DBT) integriert viele Methoden fernöstlicher Traditionen um Stress abzubauen, einen Umgang mit Gefühlen zu finden, achtsamer zu leben und gestärkt eigene Schicksalschläge oder Krisen zu  bewältigen, als auch den Umgang mit der eigenen Erkrankung zu erlernen. Genau diese Themen, könnten jeden Einzelnen von uns im Laufe des Lebens treffen. Da ich selbst schon den Benefit dieser Traditionen in meinem privaten Leben erkannte und eigene Stressoren durch Meditation und Yoga abbauen konnte, entschied ich mich, meinen Beruf als Gesundheits- und Kinderkrankenschwester mit dem Yogaweg zu vereinen. 

Berufsbegleitend begann ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin. Dort lernte ich Yoga nicht nur in der körperlichen Ausdrucksform (Asana), sondern auch den inneren (geistigen) Yoga-Weg (nach dem Yoga Sutra des Patanjali) kennen. Der Zusammenhang von Stressfaktoren, Schicksalsschlägen, Selbstreflektion und Selbsthilfe, als auch die natürliche Gesunderhaltung des Immunsystem und Kräftigung des Körper wurden mir mehr und mehr bewusst. 
Wie wichtig es scheint eine gewisse Resilienz zu haben und diese zu fördern, dass nicht das Außen dir deine Leiden oder dein Suchen abnehmen kann, sondern nur du selbst. 
In diesem Kontext unterrichtete ich Yoga als Körperwahrnehmungstherapie und Achtsamkeitsschulung auf der Station auf der ich arbeitete. 

Aus meiner Erfahrung heraus, denke ich, dass die meiste Lebenskraft aus der Ruhe, den Pausen und der regelmäßigen Reflektion des eigenen Seins geschöpft werden kann. Dass die Balance gefunden werden muss zwischen aktiv und passiv. Meine Stressoren konnte ich erst erkennen als ich in die Entspannung ging.
Heute ist Yoga zu meinem ständigen Begleiter geworden es hat mir geholfen Bewusstheit zu entwickeln. Ich fühle mich konzentrierter, energievoller und kann wieder besser Ein- und Durchschlafen. Mein Immunsystem und meine Körperstruktur scheinen mir stabiler. Mein zu Hause habe ich in mir gefunden, mit dem Wissen dass der Moment das kostbarste ist, mit dem Menschen der mir das wichtigste ist.

Ich bin fester Überzeugung, dass Yoga für jeden gut ist; wir in der heutigen Zeit erst wieder lernen müssen, uns "Entspannung" und Pausen zu gönnen. 
Mit meiner empathischen und frischen Art möchte ich Dir gerne zeigen, wie du die entspannteste Version deiner Selbst werden kannst. Komm vorbei, schließe die Augen, Flow on and Slow down.
Kiki


Video "Entspann Dich mal" von Samuel Häde https:/vimeo.com/samuelhaede